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fragFINN – ein sicherer Surfraum für Kinder

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel persönlich gab den Startschuss für die Internetplattform www.fragFINN.de, ein Internet-Angebot speziell für Kinder. fragfinn.de ist die Grundlage eines gesicherten Surfraumes für Kinder im Internet.

Geschaffen wurde dieses Angebot im Rahmen der Initiative „Ein Netz für Kinder“, die von der Bundesregierung, der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) sowie Unternehmen und Verbänden aus der Telekommunikations- und Medienwelt getragen wird. In dem geschützten Surfraum können sich Kinder mit interessanten und kindgerechten Inhalten beschäftigen und durch selbstständiges Navigieren den Umgang mit dem Medium Internet erlernen, ohne dabei potenziellen Gefahren ausgesetzt zu sein.

Sie finden auf diesen Seiten weitere Informationen zum Projekt sowie die Bilder von der Auftaktveranstaltung am 29.11.2007 im Bundeskanzleramt.

 
 

fragFINN – ein sicherer Surfraum für Kinder

Im Rahmen des seitens der Bundesregierung initiierten Projektes „Ein Netz für Kinder“ hat sich der BVDW als eines von 20 Konsortiumsmitgliedern der Herausforderung zur Schaffung eines sicheren Surfraums für Kinder gestellt. Ziel der Projektpartner ist es, durch die Erstellung einer sogenannten Whitelist einen Bereich im Internet zu schaffen, der für Kinder unbedenklich ist. Die Whitelist umfasst ein umfangreiches, interessantes und vielfältiges Angebot an Internetseiten, so dass Kinder die vorhandenen Grenzen des Surfraums nicht spüren. Gleichzeitig sollen Kinder mit Hilfe der positiven Angebote Medienkompetenz erwerben, indem sie entlang ihrer Interessen und Anliegen das Internet in seiner Breite und Vielfalt nutzen können. Um tatsächlich sicher zu stellen, dass sich Kinder nur auf den Angeboten der Whitelist bewegen, wird auf fragFINN.de eine kostenlose Software zum Download angeboten. Eltern haben zudem die Möglichkeit, die Whitelist beliebig zu erweitern bzw. einzugrenzen.

Die technische Bereitstellung der Whitelist wird durch die beteiligten Unternehmen und Verbände der Telekommunikations- und Onlinebranche finanziert und gefördert. Mit der Projektdurchführung ist die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) betraut.

Als Konsortiumsmitglieder haben sich die AOL Deutschland Medien GmbH, die Arcor AG & Co.KG, die Bauer Verlagsgruppe, die Cybits AG, die Deutsche Telekom AG, die 1&1 Internet AG, der Egmont Ehapa Verlag, die GMX GmbH, die Google Deutschland GmbH, die Lycos Europe GmbH, Microsoft Deutschland, O2 Germany, Super RTL, Symantec Deutschland, die Vodafone D2 GmbH und die WEB.DE GmbH in einem Gemeinschaftsprojekt zusammengeschlossen.

Mitgetragen wird das Projekt zudem von vier Verbänden - dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V., dem eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., dem BITKOM sowie eben dem Bundesverband Digitale Wirtschaft.

Neben der Schaffung und Weiterentwicklung der Whitelist steht diese gesamtgesellschaftliche Initiative aus Politik und Wirtschaft auf einer zweiten Säule, die in der finanziellen Förderung von qualitativ hochwertigen Kinderangeboten im Internet durch die Bundesregierung besteht. Dadurch soll das Vertrauen von Kindern, Eltern und Schulen in das Medium Internet gestärkt werden. Die am Projekt Beteiligten sehen in dieser Form der Zusammenarbeit eine konsequente Fortsetzung des in Deutschland etablierten Systems der staatlichen Regulierung mit starken Selbstregulierungselementen der Wirtschaft im Bereich des Jugendmedienschutzes.

Hier finden Sie

Der BVDW ruft die Unternehmen der digitalen Wirtschaft zur aktiven Teilnahme am Projekt auf.

 

Der BVDW und Jugendschutz

Hier finden sie weitere Informationen zum Jugendschutz und des Engagements des BVDW:

Jugendschutz allgemein

Hintergründe und Rechtsgutachten zur Evaluierung des Jugendschutzes in Deutschland nebst Kurzzusammenfassung

Der BVDW als Gründungs- und Vorstandsmitglied der FSM.

 
 
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